Das Goldgöffel Rezeptbuch EU

Kochbuch und Backbuch gutbürgerlicher Feinschmeckerei

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Das Goldgöffel Backbuch

Portal:Backrezepte


Im Portal Backrezepte finden Sie Backrezepte aus allen Jahrhunderten bis in die heutige Zeit. Da sich der Goldgöffel als ein vorwiegend historisches Rezeptbuch versteht, sind die Rezepte der Moderne nur dünn gesät. Wir wollen den Foodbloggern nicht ins Handwerk pfuschen. Das Gedächtnis von Google ist auch in die Jahre gekommen und wird vom Vergessen geprägt. 8-) Wir werden versuchen, ihm ein wenig auf die Sprünge zu helfen.

Auf der Webseite Historische Genusswelt sind die diversen Kochbücher ausgewertet und auszugsweise in unserer heutigen Sprechweise transkribiert. Dort sind die Rezepte (als Link zu diesem Rezeptbuch) und Kochanweisungen immer abgeleitet aus den mittelalterlichen Handschriften. Viele mittelalterliche Kochbücher finden sich in Originalsprache auf der Webseite von Prof. Dr. Thomas Gloning Justus-Liebig-Universität Gießen. Sie können dort jederzeit nachlesen. Einige historische Kochbücher sind auch beim DTA, dem deutschen Textarchiv, transkribiert.

Das Rezeptbuch ist eine Sammlung von Rezepten, die aus historischen Kochanweisungen entstanden sind. Alle Rezepte finden sich zeitunabhängig in einem Rezept-index wieder.

Biskuit

Diese Biskuitmassen sind Ableitungen des Butterbiskuit, die auch als Wiener Masse bezeichnet wird. Es handelt sich hierbei im korrekten Sinn um leichte Sandmassen.

aus Genueser Masse


Rührkuchen

Alle Massen werden gerührt. Mit Rührmasse für Rührkuchen unterscheidet man jedoch die

Diese Rührmassen verlangen Backpulver und Milch. Sie werden mitunter auch als Backpulver-Rührmasse bezeichnet.

Sandkuchen

Auch die Sandmasse ist eine Rührmasse, sie enthält jedoch keine Flüssigkeit und Backpulver. Ähnlich wie Biskuitmasse kann Sandmasse warm und kalt aufgeschlagen werden.

Aus Sandmasse werden unter anderem Baumkuchen, Sachertorte, Frankfurter und Berliner Kranz hergestellt.

Brandmasse

Die Brandmasse hat schon einige Jahrhunderte auf dem Buckel. Wir unterscheiden hier die luftig leichte Brandmasse für Windbeutel und Eclair und die Krapfenmasse, das Schmalzgebäck.

Mürbeteige

Der Mürbeteig ist ebenfalls ein Klassiker in der Konditorei. Mürber Teig ist ebenfalls ein sehr früher Knetteig und schon viele hundert Jahre als. Er entstand wohl zeitgleich mit dem Blätterteig. Für Mürbeteig gibt es x Verwendungsmöglichkeiten:

Neben dem Plätzchenteig ist wohl der Linzer Teig der bekannteste Mürbeteig. Man kennt ihn bereits seit dem 17. Jahrhundert.

Blätterteig

Der Blätterteig gehört mit zu den ältesten Teigen. Bereits Marxen Rumpolt hat ihn 1546 vorgestellt. Blätterteig, in alten Kochbüchern auch als Butterteig bezeichnet, war für viele Gebäcke der Ausgangsteig.

Kuchen

  • Mandelkuchen
  • Obstkuchen
  • Käsekuchen

Die Kuchen unserer Ahnen waren einfach, doch nicht langweilig. Man verstand sich auf die unterschiedlichste Art der Kuchenbackerei. Mandeln, Nüsse, Kräuter und diverse Abwandlungen beliebter Obstkuchen machten die “Kaffeetafeln” abwechslungsreich.

Torten

  • zusammengesetzte Torten (Allianzen) Als zusammengesetzte Torten bezeichnete man Torten, die aus mindestens 3 unterschiedlichen Böden bestanden. In der Regel waren das ein Mürbeteigboden, ein Brotkuchenboden, ein Boden aus Sandmasse, Mandelkuchenmasse oder Meringue.
  • aufgestrichene Böden bestehen aus Rührmasse. Die Böden werden auf Papier gestrichen, abgebacken und mit Aprikotur und/oder Creme zusammengesetzt. Zu den Klassikern dieser Torten gehören die Dobostorte und Prinzregententorte. Es können auf diese Weise bis zu 10 und mehr Platten aufeinandergestapelt werden.
  • Tortenklassiker Es gibt Torten, die sind aus dem Bereich der Konditorei nicht wegzuradieren. Sie haben sich immer wieder der Zeit angepasst.

portal/backrezepte/start.txt · Last modified: 2023/05/09 08:15 by foodsnob